Von der Anfrage bis zum ersten Dienst
Ein Objektschutz-Auftrag entsteht nicht per Knopfdruck. Er ist so gut wie die Vorbereitung dahinter: Wer das Objekt nicht gesehen hat, kann weder die richtigen Maßnahmen empfehlen noch einen verlässlichen Preis nennen. Hier lesen Sie, welche Schritte zwischen Ihrem ersten Anruf und dem ersten Dienst liegen, und wovon es abhängt, was Objektschutz in Kiel kostet.
Der Ablauf in sechs Schritten
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Anfrage
Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail genügt. Hilfreich sind diese Angaben: Adresse und Art des Objekts, der Anlass (zum Beispiel Leerstand, Einbruch, Betriebsferien), gewünschte Zeiträume und die vorhandene Technik wie Alarmanlage oder Videoüberwachung. Auch ohne vollständige Angaben melden wir uns zurück.
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Objektbegehung
Gemeinsam mit Ihnen gehen wir über das Gelände und durch das Gebäude. Dabei geht es um Zugänge, Beleuchtung, Schlüssel, Sichtachsen und Nachbarflächen, aber auch um den Alltag: Wann wird angeliefert, wann wird gereinigt, wer hat Zutritt? In Kiel gehört dazu die Frage, von welcher Seite der Förde und des Kanals das Objekt angefahren wird.
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Konzept und Angebot
Auf dieser Grundlage schlagen wir eine Kombination aus Maßnahmen vor – etwa Kontrollen zu bestimmten Zeiten, Verschlussdienst am Abend und Alarmverfolgung. Das Angebot nennt Leistungen, Einsatzzeiten und die Qualifikation des Personals, damit Sie Vergleichsangebote sauber gegenüberstellen können.
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Dienstanweisung
Nach der Beauftragung wird schriftlich festgehalten, was vor Ort zu tun ist: Aufgaben, Kontrollwege und -punkte, Schlüsselregelung, Ansprechpartner mit Telefonnummern, Meldewege bei Alarm, Brand oder Wasserschaden, Befugnisse im Rahmen des Hausrechts. Diese Anweisung stimmen Sie mit uns ab. Sie ist die gemeinsame Grundlage für jeden Dienst.
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Einweisung und Start
Die eingesetzten Kräfte werden vor Ort eingewiesen und lernen das Objekt kennen. Schlüssel und Zugangsmittel werden gegen Quittung übergeben. Danach beginnt der Dienst wie vereinbart.
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Berichte und Anpassung
Sie erhalten regelmäßig Berichte über Kontrollen und Vorkommnisse. Ändert sich etwas am Objekt – neuer Mieter, Umbau, andere Öffnungszeiten –, wird die Dienstanweisung angepasst. Ein guter Auftrag wächst mit dem Objekt mit.
Wovon die Kosten abhängen
Eine Preisliste für Objektschutz wäre irreführend, weil zwei Objekte selten gleich sind. Diese Faktoren bestimmen den Aufwand:
- Einsatzform: Ein stationärer Posten bindet eine Kraft über die gesamte Zeit. Kontrollen einer Streife teilen sich den Aufwand dagegen mit anderen Objekten.
- Einsatzzeiten: Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden kosten mehr als Stunden an Werktagen, weil dafür Zuschläge anfallen.
- Häufigkeit: Eine Kontrolle pro Nacht ist etwas anderes als mehrere Kontrollen mit Innenrundgang.
- Größe und Aufbau des Objekts: Je mehr Gebäude, Etagen und Außenflächen, desto länger dauert jeder Rundgang.
- Qualifikation: Manche Aufgaben erfordern eine Sachkundeprüfung nach § 34a GewO oder zusätzliche Kenntnisse.
- Lage und Anfahrt: Liegt das Objekt in der Nähe anderer betreuter Adressen, sinkt der Anfahrtsanteil.
- Laufzeit und Vorlauf: Ein Dauerauftrag lässt sich anders planen als ein Einsatz, der morgen beginnen soll.
- Zusatzleistungen: Schlüsselverwaltung, Fotodokumentation oder Aufschluss für Besichtigungen werden je nach Umfang berücksichtigt.
So bleibt der Aufwand überschaubar
Oft lässt sich mit kleinen Änderungen viel erreichen. Gute Beleuchtung und verschlossene Nebeneingänge reduzieren die nötige Kontrolldichte. Eine Alarmanlage mit Alarmverfolgung kann einen Nachtposten ersetzen. Und wer mit den Nachbarn im Gewerbegebiet gemeinsam beauftragt, verteilt die Anfahrt auf mehrere Schultern. Wir sagen Ihnen offen, wenn eine Maßnahme für Ihr Objekt mehr kostet, als sie bringt.
Wenn es schnell gehen muss
Nicht jeder Auftrag hat Wochen Vorlauf. Nach einem Einbruch, bei einem plötzlichen Auszug oder wenn ein Gebäude unerwartet leer steht, zählt jeder Tag. Dann werden die Schritte verdichtet: Begehung und Absprache der wichtigsten Punkte finden möglichst kurzfristig statt, die Dienstanweisung beginnt schlank und wird in den ersten Tagen ergänzt. Rufen Sie in solchen Fällen am besten direkt an, statt eine E-Mail zu schreiben.
Unterlagen, die Sie verlangen sollten
Bevor Sie einen Sicherheitsdienst beauftragen, lohnt ein Blick auf die Formalien: die Erlaubnis nach § 34a GewO, die Eintragung im Bewachungsregister, den Nachweis einer Haftpflichtversicherung sowie Unterrichtungs- oder Sachkundenachweise der eingesetzten Kräfte. Die Staffsec Solution GmbH ist zudem nach DIN 77200 und ISO 9001:2015 zertifiziert.
Häufige Fragen
Warum nennen Sie keine Preise auf der Website?
Weil ein Preis ohne Objekt nichts aussagt. Einsatzform, Zeiten, Häufigkeit, Größe und Anfahrt verändern den Aufwand erheblich. Nach der Objektbegehung erhalten Sie ein Angebot, das zu Ihrem Gebäude passt.
Was steht in einer Dienstanweisung?
Sie beschreibt, was die Sicherheitskräfte vor Ort tun: Aufgaben, Kontrollwege, Schlüsselregelung, Ansprechpartner, Meldewege bei Alarm oder Schaden und die Befugnisse im Rahmen des Hausrechts. Sie wird mit dem Auftraggeber abgestimmt.
Kann ich klein anfangen und später erweitern?
Ja. Viele Aufträge beginnen mit wenigen Kontrollen pro Woche und werden angepasst, wenn sich die Lage verändert. Umgekehrt lässt sich ein Einsatz auch wieder reduzieren, wenn Ruhe eingekehrt ist.
Welche Unterlagen sollte ein Sicherheitsdienst vorlegen können?
Die Erlaubnis nach § 34a GewO, die Eintragung im Bewachungsregister, einen Haftpflichtnachweis und die Qualifikationsnachweise der eingesetzten Kräfte. Fragen Sie danach, bevor Sie beauftragen.